Navigation

Häufig gestellte Fragen

  • Betrieb Salzgitter-Thiede

     Thiederhall 13,

    38239 Thiede,

    Telefon: 05341 - 260167

    info @ weibel-gmbh.de

     

  • Betrieb Wolfenbüttel

    Frankfurter Str. 45,

    38304 Wolfenbüttel, Telefon 05331 - 88 27 69

    info @ weibel-gmbh.de

  • Öffnungszeiten

    Salzgitter:

    Mo.-Do.    7:00 - 17:00

    Fr.             7:00 - 16:00

    Sa. nach Vereinbarung

     

    Wolfenbüttel:

    Mo.-Do.    7:30 - 16:30

    Fr.             7:30 - 15:30

    Sa. nach Vereinbarung

Was darf in die Container rein und was nicht?

 

Bauschutt (AVV 170107)

 

Was darf rein?

 

Bauschutt besteht ausschließlich aus mineralischen Materialien.

Mauerwerk, Ziegelsteine, reiner Betonabbruch, Fliesen und Kacheln, Dachziegel, Mörtel-

oder Putzreste, Waschbecken und Toilettenschüsseln, keramisch

Kantenlänge < 0,5 m, andere Kantenlängen müssen gesondert angefragt werden.

 

Was darf NICHT rein?

 

Holz, Folien, Tapeten, Kabel, PVC-Rohre, Isolier- und Dämmstoffe, Gips- und

Gipskartonplatten, Dachpappe, Metalle, wie z.B. Träger, Moniereisen, Heizkörper, Türen,

Fensterrahmen mit Glasresten, Kunststoffe und Papier.

Keine Sonderabfälle, wie Asbest, KMF, etc.

 

 

Grünabfälle (AVV 200201)

 

Was darf rein?

 

Baum- und Strauchschnitt, Laub, Rasenschnitt, Baumstämme mit einer max. Länge von 1m,

Stubben mit einem max. Durchmesser von 1m, etc.

 

Was darf NICHT rein?

 

Schadstoffverunreinigte oder- belastete Abfälle, wie z.B. asbesthaltige Eternitplatten,

Mineralfasern oder Farb- und Lackeimer (befüllt), Isolier- und Dämmstoffe, Kantinen- und

Speiseabfälle, Kehricht, Abfälle aus Brandschaden, belastete Hölzer,

krankenhausspezifische Abfälle.

Keine Sonderabfälle, wie Asbest, KMF, etc.

 

 

Holz A l (AVV 150103)

 

Was darf rein?

 

naturbelassenes Altholz, Paletten aus Vollholz, z.B. Europaletten, Industriepaletten,

Transportbehälter, Verschläge und ähnliche Kisten aus Vollholz, Möbel aus

naturbelassenem Vollholz (unbehandelte Massivholzmöbel), Verschnitt von

naturbelassenem Vollholz.

 

Was darf NICHT rein?

 

Wenn Hölzer verschiedener Kategorien A l bis A IV vermischt werden, muss der gesamte

Container auf die höchste Kategorie deklariert werden.

Keine Sonderabfälle, wie Asbest, KMF, etc.

 

 

 

Holz A II (AVV 150103 / 170201)

 

Was darf rein?

 

Verpackungsholz und Holzwerkstoffe ohne schädliche Verunreinigungen, Obst / Gemüse-

und Zierpflanzenkisten, Möbel mit holzfurnierten Paletten und Transportkisten aus

Holzwerkstoffen, Möbel ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung,

Bauholz, Spanplatten und Dielen.

 

Was darf NICHT rein?

 

Wenn Hölzer verschiedener Kategorien A l bis A IV vermischt werden, muss der gesamte

Container auf die höchste Kategorie deklariert werden.

Keine Sonderabfälle, wie Asbest, KMF, etc.

 

 

Holz A III (AVV 170201)

 

Was darf rein?

 

Verpackungsholz mit Verbundmaterialien, Möbel mit Beschichtungen, Paletten mit

Verbundmaterialien, Obst / Gemüse- und Zierpflanzenkisten, Möbel mit halogenorganischen

Verbindungen in der Beschichtung (Kunststofffurniere), Altholz aus dem Sperrmüll.

 

Was darf NICHT rein?

 

Wenn Hölzer verschiedener Kategorien A l bis A IV vermischt werden, muss der gesamte

Container auf die höchste Kategorie deklariert werden.

Keine Sonderabfälle, wie Asbest, KMF, etc.

 

 

Holz A IV (AVV 170204)

 

Was darf rein?

 

Behandeltes Holz, z.B. mit Holzschutzmitteln lackiertes Holz, ebenso schadstoffbelastetes

Holz, z.B.: Bahnschwellen, Jägerzaun und Holz aus Dachkonstruktionen.

 

Was darf NICHT rein?

 

Wenn Hölzer verschiedener Kategorien A l bis A IV vermischt werden, muss der gesamte

Container auf die höchste Kategorie deklariert werden.

Keine Sonderabfälle, wie Asbest, KMF, etc., Keine PCB-Hölzer!

 

 

Baustellenmischabfälle (AVV 170904)

 

Was darf rein?

 

Ein Gemisch aus:

Holz, Folien, Tapeten, Kabel, PVC-Rohre, Gips- und Gipskartonplatten, auch mit Holz- oder

Metallunterkonstruktionen, restentleerte Farbeimer, Porenbeton, Metalle, wie z. B. Träger,

Moniereisen, Heizkörper, Türen, Verpackungen, Kunststoffe, Styropor, Glas und Papier,

mineralische Bestandteile wie: Fliesen, Putz, Steine, Ziegel, Beton, etc.

 

Was darf NICHT rein?

 

Schadstoffverunreinigte oder -belastete Abfälle, wie z.B. asbesthaltige Eternitplatten,

Mineralfasern, teerhaltige Dachbahnen oder Farb- und Lackeimer (befüllt), Isolier- und

Dämmstoffe, Kantinen- und Speiseabfalle, Kehricht, Abfälle aus Brandschäden, belastete

Hölzer, krankenhausspezifische Abfälle.

Keine Sonderabfälle, Asbest, KMF, etc.

 

 

Gewerbeabfälle (AVV 150106)

 

Was darf rein?

 

Verpackungsmaterialien ohne schädliche Inhalte, verschmutzte Folien mit Restanhaftungen,

Kunststoffsäcke und -eimer, Holzschnittreste, Styroporbauteile, Kunststoffrohre,

Umreifungsbänder, Papiersäcke und Kunststoffe.

 

Was darf NICHT rein?

 

Kantinen- und Speiseabfälle, Grünabfälle, technische Kunststoffe, Elektronikschrott,

Eternitplatten, krankenhausspezifische Abfälle.

Keine Sonderabfälle, wie Asbest, KMF, etc.

 

 

Papier, Pappe, Kartonagen (AVV 150101)

 

Was darf rein?

 

Zeitungen, Zeitschriften, Karton, Pappverpackungen, Prospekte,

Papiertüten, saubere Papierservietten, Büropapier, Kataloge.

 

Was darf NICHT rein?

 

Verbundverpackungen (Tetrapak), Kunststofffolien, Getränkedosen und Konservendosen,

Plastiktüten.

Keine Sonderabfälle, wie Asbest, KMF, etc.

 

Zurück nach oben

Wichtige Fragen für Unternehmen zur elektronischen Nachweisführung eANV

Was ist elektronische Nachweisführung?

 

Am 01. April 2010 wurde bundesweit das elektronische Nachweisverfahren eingeführt. Ziel des neuen Systems ist die Vereinfachung der Handhabung im Umgang mit gefährlichen Abfällen. Bisher wurden Entsorgungsnachweise, Begleitscheine und Übernahmescheine in Papierform erzeugt und geführt, was einen erheblichen verwaltungstechnischen Aufwand nach sich zog. Mit dem neu geschaffen System konnte der Verwaltungsaufwand reduziert werden. Alle Unterlagen, die zur Entsorgung von gefährlichen Abfällen benötigt werden, können nun elektronisch und ohne viel Auffand erstellt, versendet und unterzeichnet werden. Die Bearbeitungszeit der Entsorgungsvorgänge verkürzt sich, was Zeit zur Bearbeitung anderer wichtiger Aufgaben schafft.

 

Für wen ist das elektronische Nachweisverfahren erforderlich?

Erforderlich wird das elektronische Nachweisverfahren für alle Abfallerzeuger, deren jährliches Aufkommen an nachweispflichtigen Abfällen 20 to je Abfallart und Anfallstelle übersteigt. Für alle diejenigen, die pro Jahr weniger als 20 to eines nachweispflichtigen Abfalls je Anfallstelle zu Entsorgen haben und diesen über das Sammelentsorgungsverfahren tun, müssen z. Z. nicht am elektronischen Nachweisverfahren teilnehmen.

 

Welche Voraussetzungen müssen für die Nutzung des eANV erfüllt sein?

Alle Abfallerzeuger, die mehr als 2 to nachweispflichtiger Abfälle zu entsorgen haben, müssen bei ihrem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt für alle Anfallstellen (Betriebsstätten, Zweigstellen, Baustellen) eine Erzeugernummer beantragen. Denn nur mit Hilfe der Erzeugernummer ist eine Registrierung für das eANV möglich.

Die Gewerbeaufsicht erreichen Sie unter www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de oder unter 0531 370 06-0 für alle Gewerbebetriebe aus Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg, Landkreis Peine, Landkreis Gifhorn, Landkreis Wolfenbüttel, Landkreis Helmstedt und Landkreis Goslar. Weiterhin benötigt man einen PC mit Internetzugang sowie eine Signaturkarte und ein Kartenlesegerät mit einem eigenen Ziffernblock.

 

Wo registriert man sich für das eANV?

Registriert wird man bei der ZKS (Zentrale Koordienierungsstelle) Informationen zur Anmeldung bei der ZKS erhalten Sie auch unter www.zks-abfall.de.

 

Sollte Sie Fragen haben oder noch weitere Informationen zum Thema elektronische Nachweisführung benötigen, steht Ihnen im unserm Hause Herr Martin Perske gern zur Verfügung. Wir unterstützen Sie gern bei der Einführung der eANV für Ihrem Betrieb und stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.